Anfrage Lärmreduzierung auf der Bilker Allee

Nach einer unbefriedigenden Antwort durch die Verwaltung auf eine Eingabe von Anwohner*innen an der Bilker Allee im Anregungs- und Beschwerdeausschuss zu Tempo 30 auf der Bilker Allee haben sich weitere Büger*innen und die Schulleitungen der GGS Kronprinzenstr. und Realschule Florastraße der Beschwerde angeschlossen. Wir nehmen das Thema auf, da gerade ein Pilotprojekt der Stadt für Tempo 30 an Hauptverkehrsstraßen vor Schulen abgeschlossen wurde und verbinden dies mit dem Lärmaktionsplan II, in dem auch Maßnahmen für die Bilker Allee eingestellt wurden.

Daher fragen wir:
• Der „Pilotversuch zur Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit an Hauptstraßen auf 30km/h“ wurde dieses Jahr beendet, ein Ergebnis und eine Empfehlung liegt seitens der Verwaltung vor (Vorlage 66/ 60/2019). Daher fragen wir an, wie die Verwaltung die Ergebnisse hinsichtlich einer von Bürger*innen gewünschten Temporeduzierung auf 30km/h auf der Bilker Allee zwischen den Abschnitten Palmenstr. und Bilker Kirche interpretiert bzw. neubewertet.
• Wie bewertet die Verwaltung die Maßnahmen zur Lärmreduzierung auf der Bilker Allee hinsichtlich des 2018 beschlossenen Lärmaktionsplan II für die Landeshauptstadt Düseldorf und welche Maßnahmen werden für den Streckenabschnitt Bilker Allee vorgeschlagen und bis wann umgesetzt?

Begründung:
In 2017 wendeten sich Anwohner*innen der Bilker Allee mit einer Eingabe an den Anregungs- und Beschwerdeausschuss der Stadt Düsseldorf, den Straßenabschnitt zwischen Bilker Kirche und Palmenstraße mit einer Temporeduzierung auf 30km/h auszustatten. Diese Forderung wurde im Folgenden auch von den Schulleitungen der GGS Kronprinzenstr. und Realschule Florastraße wegen der Sicherung des Schulweges und wird bis heute von weiteren 630 Bürger*innen unterstützt. Auch die Bezirksvertretung 3 hat sich mit dem Thema befasst und nach Anhörung von Polizei und Rheinbahn großes Wohlwollen und gegebenenfalls Unterstützung bekundet.
Die Verwaltung empfahl in ihrer Antwort, die Ergebnisse und Auswertung des Pilotprojekts zur Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit an Hauptstraßen auf 30km/h abzuwarten. Die Ergebnisse und eine Antwort der Verwaltung liegen nun vor. Deswegen möchten wir gerne wissen, inwiefern die Verwaltung daraufhin eine Temporeduzierung auf der Bilker Allee neu bewertet.
Zusätzlich wurde in 2018 der Lärmaktionsplan II beschlossen, der Maßnahmen für Lärmreduzierungen an besonders lärmgeplagten Straßen vorsieht. Hier werden auch verschiedene Maßnahmen für die Bilker Allee vorgeschlagen. Wir möchten gerne wissen, welche Maßnahmen die Verwaltung für die Bilker Allee aus welchem Grund für sinnvoll erachtet und bis wann umsetzen will.

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