Künstlerateliers Tetelberg

Anfrage: Künstlerateliers im Gebiet des Wettbewerbverfahrens ‚Südlich Auf’m Tetelberg‘

Am 02.10.2019 endete das einstufige Wettbewerbsverfahren Südlich ‚Auf’m Tetelberg‘, bei dem es vornehmlich um eine Überplanung der Kernzone (Baufeld 1 – Wohnen) ging. In diesem Baufeld soll vordringlich Wohnen (inkl. vielfältiger Wohnformen wie z. B. auch Azubi- und Atelier-Wohnen), eine Kindertagesstätte und weitere öffentliche/halböffentliche Nutzungen realisiert werden. Im öffentlichen Abschlusskolloquium wurde der Wunsch geäußert, kulturelle Nutzungen zu ermöglichen und bestehende soziale und kulturelle Biotope zu erhalten. Parallel ist die Stadt Düsseldorf bemüht, die aktuell nur noch 373 bestehenden Künstlerateliers wieder auf die ursprüngliche Summe von 400 anzuheben. Einen entsprechenden Ratsantrag der Ampelmehrheit wird in der März-Sitzung behandelt. Daher möchten wir wissen, wie die Verwaltung die Situation am Tetelberg einschätzt und ob hier weitere dezentrale Künstlerateliers in ausreichender Anzahl geschaffen werden können.

Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bittet daher, die folgende Anfrage auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung der Bezirksvertretung 3 zu nehmen und von der Verwaltung beantworten zu lassen:

  • Welche Rolle spielen Künstlerateliers bei der Entwicklung des Baufeld 1 (Kernzone) und der des Baufeld 2 (Mantelzone, in Kooperation mit dem Luisen-Gymnasium) des Gebiets südlich Auf’m Tetelberg?
  • Wie viele und welche Art von Künstlerateliers könnten bei der Entwicklung des Baufeld 1 und der des Baufeld 2 neu entstehen?

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