Endlich selbstgenutzter Solarstrom auf städtischen Dächern

GRÜNE erfreut über neue Anlage des Stadtentwässerungsbetriebes

„Wenn es nach uns ginge, wären wir schon viel weiter!“, kommentiert Iris Bellstedt, umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN Ratsfraktion die Präsentation der Solaranlage des Stadtentwässerungsbetriebs. Seit Jahren drängen die GRÜNEN auf die Installation von Solaranlagen für selbstgenutzten Strom auf städtischen Gebäuden. Aus ihrer Sicht geht es bei den öffentlichen Gebäuden recht schleppend mit der Solarenergie. Dabei sind gerade Verwaltungsgebäude oder Schule aufgrund der Nutzungszeiten im Tagesverlauf besonders gut geeignet für Solarenergie. Der Strom wird erzeugt, wenn er gebraucht wird.

Bereits 2015 haben die Ampelfraktionen beantragt, zehn Prozent der Gelder, die für den „Ökocent“ veranschlagt werden die Installation von Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern städtischer Immobilien zur Eigenstromherstellung und -nutzung bereitzustellen.

Umso mehr freut die GRÜNE Ratsfraktion, dass der Stadtentwässerungsbetrieb nun vorangeht. Hierfür sind auch Mittel des Ökocents eingesetzt worden (100.000 €). „Wir sind also auf dem richtigen Weg.“, so Bellstedt.

Für Düsseldorf gibt es ein Solarpotentialkataster online, was die enormen Potentiale an Dachflächen für Solarenergie veranschaulicht. Sonnenenergie nutzen und das Stadtklima verbessern muss der Weg sein. Auch die Kombination einer Dachbegrünung mit einer Solaranlage ist möglich und sinnvoll.

Hintergrundinformationen:

Solarpotentialkataster: https://www2.duesseldorf.de/umweltamt/umweltthemen-von-a-z/klimaschutz/solarkataster.html

 

 

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld